Emo­tio­nal erschüt­ternd, gran­di­os umge­setzt und Spie­le wie­der ein wenig fühl­ba­rer gemacht.

So oder so ähn­li­ch läßt sich der Ein­druck den Bey­ond Two Souls hin­ter­läßt beschrei­ben.

Die Macher von Hea­vy Rain haben hier ein Meis­ter­werk abge­lie­fert, wel­ches Gefüh­le jen­seits von Angst und Stress aus­löst.

Wir beglei­ten das Leben der jun­gen Jodie durch ihre kom­plet­te Jugend. Es wird in ver­schie­de­ne Abschnit­te gesprun­gen wie einem Par­ty­a­bend, Jodie als ein­sa­me Tram­pe­rin oder aber in Mili­tär­mis­sio­nen. Das Gan­ze wird inter­es­san­ter durch Jodies über­na­tür­li­che Fähig­keit. Sie wird seit Geburt von einem Geist beglei­tet, wel­chen sie Aiden nennt. Die­ser kann durch Wän­de gehen, Schei­ben zer­schla­gen, Keh­len wür­gen oder Jodie Visio­nen aus der Ver­gan­gen­heit eines Ortes zei­gen.

Natür­li­ch spie­len nicht nur son­der­ba­re Phä­no­me­ne eine Rol­le son­dern viel mehr das jugend­li­ch Sein und das Erwach­sen­wer­den.

Um nicht hier gleich zu Spoi­lern, wol­len wir nicht viel mehr ver­ra­ten, da die Ent­de­ckung des Gan­zen und die dabei ent­ste­hen­den Emo­tio­nen dem Spiel ihre Tie­fe ver­lei­hen.

Wir fin­den jeder soll­te mal einen Bli­ck auf das Spiel ris­kie­ren, da es sich bei Bey­ond Two Souls nicht um den Ein­heits­brei der Spie­le-Indus­trie han­delt.

Gra­fi­sch ist das Spiel auf höchs­tem Niveu und war­schein­li­ch das Maxi­mum des­sen was in der Play­sta­ti­on 3 schlum­mer­te. Die Mimi­ken der Cha­rak­te­re wir­ken echt, viel­leicht sogar Kino­reif und trans­por­tie­ren die Emo­tio­nen glaub­haft.

Die Steue­rung ist ein­fach gehal­ten, aber den­no­ch hat man gefühlt immer die Kon­trol­le über Jodie und Aiden. Wobei wir bei Aiden ange­langt wären… Aiden zu spie­len ist ein hei­den Spaß. Es macht sogar soviel Spaß, dass man mit Aiden schnell (gewollt?) über die Strän­ge schlägt und ein wenig mehr Angst ver­brei­tet als nötig ist. Jedoch sind wir hier ja beim The­ma Hor­ror und des­halb passt die­ses Spiel gen­au hier hin­ein.

Es ist schwer zu beschrei­ben was Bey­ond Two Souls wirk­li­ch ist ohne es gespielt zu haben. Aber wir kön­nen euch ver­si­chern, dass wir kei­ne Minu­te bereut haben.

Viel­leicht macht sich jeder, der das Spiel noch nicht gespielt hat, sein eige­nes Bild.

Wir kön­nen es jeden­falls unein­ge­schränkt emp­feh­len, hof­fen ihr teilt unse­re Mei­nung und euch gefällt das Spiel!

Über den Autor

Ambitionierter Horror-Fan und Puppet-Master von horror-news.com