©Universal Pictures

Nobody UHD — Bob Odenkirk als gnadenloser Rächer für das Kitty Cat Armband

Saul Good­man als bra­chia­ler Anti-Held… was braucht es mehr um euch zu überzeugen?
Sto­ry
8.5
Bild
8
Ton
8.5
Atmos Ton in deutsch und englisch
genia­ler Bob Odenkirk
nix?
8.3
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Bob Oden­kirk wird vie­len nicht als Action-Held son­dern schmie­ri­ger Anwalt aus Brea­king Bad oder der Aus­kop­pe­lung Bet­ter Call Saul bekannt sein. Dort hat er nicht den Anschein eines wah­ren Action-Hel­den gemacht und um so erfri­schen­der ist Nobo­dy. Ab heu­te als DVD, Blu-Ray und 4K Blu-Ray.

Zur Sto­ry gibt es nicht so viel zu sagen. Hut­ch (Bob Oden­kirk) ist ein typi­scher Nie­mand. Wort­los erträgt er jeg­li­che Demü­ti­gung der Fami­lie in sei­nem tris­ten, lang­wei­li­gen All­tag. Als er eines Tages auch noch wehr­los Ein­bre­cher in sei­nem Haus die Fami­lie aus­rau­ben lässt, kommt er an sei­nem Tief­punkt an. Wäre da nicht das Kit­ty Cat Arm­band sei­ner Toch­ter mit gestoh­len wor­den… Hut­ch platzt der Kra­gen und mutiert vom gewöhn­li­chen Dad zum furcht­lo­sen Rächer der Kit­ty Cat Arm­bän­der und lässt dabei eine Men­ge Dampf ab.

Ihr fin­det die Sto­ry plump? Ist sie! Aber sie ist auch herr­lich wit­zig. Viel­leicht ein wenig zu lang gera­ten Ein­gangs, aber bei einer Film­län­ge von 92 Minu­ten ist der Film danach schön straff. Nobo­dy hat es in sich. Wer vor dem geis­ti­gen Auge Saul Good­man hat und Nobo­dy sieht wird sich inner­lich wie ein Schnee­kö­nig freu­en. Bob Oden­kirk spielt die Rol­le des aus­ras­ten­den Hatch unse­rer Mei­nung nach geni­al! Die aus­ufern­de Gewalt, wel­che aus ihm her­aus­bricht ist bei­spiel­los. Der Film hat herr­lich vie­le klei­ne­re Lacher mit an Board und frischt immer wie­der das Gesche­hen auf dem Bild­schirm auf.

Das ist Blau­es Licht“
„Und was macht das?“
„Es leuch­tet blau.“
(Ram­bo 3)

Nach sol­chen Dia­lo­gen mit teils zwei­fel­haf­ter Qua­li­tät, wer unter­stellt dort Bob Oden­kirk der auf der Suche nach dem Kit­ty Cat Arm­band, zahl­rei­che Kno­chen bricht und jede Men­ge blu­ti­ge Feu­er­ge­fech­te anzet­telt mehr Sto­ry als das um zu begeistern?

Moment… da gibt es noch Ale­xei Serebrja­kow als Yuli­an Kus­ne­zow, rus­si­scher Gängs­ter­boss, bru­tal, skru­pel­los, wel­cher mit unse­rem Nobo­dy eben­falls noch ein Hühn­chen zu rup­fen hat. Und so kann das Gemät­zel beginnen!

Hut­ch Man­sell (Bob Oden­kirk, sitzt mir dem Rücken zur Kame­ra), Albert (Neil Davi­son, 4.v.l), Yuli­an Kuz­net­sov (Ale­xey Serebrya­kov, 7.v.l) mit Mit­glie­dern der rus­si­schen Mafia in Nobo­dy. ©Uni­ver­sal Pictures

Bild

Okay… dre­cki­ger Film, dre­cki­ges Bild… wir haben hier natür­lich kein black polier­tes Bild, son­dern digi­tal hin­zu­ge­füg­tes Bild­korn, wel­ches eigent­lich durch­gän­gig gleich bleibt und authen­tisch wirkt. Es passt recht gut zum Gesamt­bild und hat uns weni­ger gestört. Lei­der ist der Film zwar mit Red Kame­ras in 5K und 8K gedreht wor­den, danach aber auf ein 2K-DI her­un­ter­skal­liert, um dann auf der UHD wie­der auf 4K hoch­skal­liert zu wer­den. Den­noch haben wir HDR und Dol­by Visi­on, wel­che soo viel bes­ser aus­se­hen als die Blu-Ray. Die Blu-Ray erschien uns eher matt mit einem “Grau­schlei­er”, wobei die UHD hier sat­te Far­ben und Kon­tras­te zum Vor­schein bringt. Die UHD ist wirk­lich nur zu empfehlen!

Ton

Uni­ver­sal ist eines unse­rer lieb­lings Labels, da die Jungs und Mädels es ver­stan­den haben, dass wir ger­ne gei­len Ton haben wol­len! Da macht Nobo­dy auch wie­der kei­ne Aus­nah­me. Mit an Board sind Dol­by Atmos Ton­spu­ren in deutsch und eng­lisch. Geil! Freun­de von druck­vol­lem Tief­bass oder furz­tro­cke­nen Pump­gun Sound… Hier knallt es aus der Anla­ge und lässt einen rich­tig mit­ge­hen. Das bringt einen hin und wie­der dazu mal ein wenig an der Laut­stär­ke zu dre­hen, um sei­nen Laut­spre­chern ein wenig Aus­lauf zu gön­nen. (Falls ihr ver­steht was wir meinen)

Fazit

Nobo­dy unter­hält ein­fach. Bild und Ton spre­chen für sich und für jeden Action-Fan ist es ein No-Brai­ner ob man sich den Strei­fen anse­hen soll… Natür­lich! Freun­de geschnappt, Bier (oder Equi­va­lent) in die Hand und 92 Minu­ten feins­te Action-Kost genie­ßen. Wir kön­nen den Film unein­ge­schränkt emp­feh­len und bei den gebo­te­nen Fea­tures der Disks braucht man da nicht mehr lan­ge fackeln.